Technical Resilience Check

Was bleibt handlungsfähig, wenn ein zentraler Baustein für Stunden oder Tage ausfällt?

Der Technical Resilience Check untersucht einen klar definierten Produktionsbereich unter realistischen Ausfallszenarien. Im Mittelpunkt stehen technische Abhängigkeiten, Wiederanlauf und die Frage, welche Lücke zwischen geplantem und tatsächlich möglichen Betrieb besteht.

Die Fragestellung

Resilienz wird technisch konkret, wenn ein definierter Scope weiterlaufen oder kontrolliert wieder anlaufen muss.

Ein Notstromaggregat allein beantwortet diese Frage nicht. Entscheidend ist, welche Hilfsmedien, Steuerungen, Netzwerke, Server, Lizenzen, Partner, Ersatzteile und Wiederanlaufsequenzen tatsächlich benötigt werden.

4 h

Kurzzeitige Störung

Welche Systeme müssen weiterlaufen? Welche Zustände dürfen nicht verloren gehen? Wo reichen USV, Puffer und vorhandene Betriebsreserven?

24 h

Betrieb unter Einschränkung

Welche Versorgungen werden kritisch? Welche Prozesse können priorisiert, reduziert oder geordnet heruntergefahren werden?

72 h

Wiederanlauf & Versorgung

Welche Ressourcen, Ersatzteile, Lieferanten und technischen Fähigkeiten werden benötigt, um den Scope erneut belastbar in Betrieb zu bringen?

Prüffelder

Wir suchen nicht möglichst viele Risiken – sondern die wenigen, die den Scope tatsächlich stoppen.

01

Energie & Hilfsmedien

Netzstrom, USV, Ersatzstrom, Druckluft, Kühlung, Wärme, Wasser und weitere für den Scope notwendige Versorgungen.

02

Steuerung & Infrastruktur

PLC, CNC, HMI, IPC, Server, Netzwerk, Engineering-Tools, Lizenzen und notwendige Kommunikationswege.

03

Wiederanlauf

Startreihenfolge, Parameter, Prüfungen, Freigaben, Rücksetzen von Fehlerzuständen und technische Voraussetzungen für einen sicheren Wiederbetrieb.

04

Menschen & externe Partner

Wer kann entscheiden, reparieren, parametrieren oder freigeben? Welche Abhängigkeiten bestehen zu Hersteller, Integrator oder Einzelpersonen?

05

Ersatzteile & Logistik

Welche Teile sind wirklich kritisch? Welche Lagerbestände, Alternativen, Reparaturwege und realistischen Beschaffungszeiten bestehen?

Ergebnis

Ein technischer Maßnahmenplan statt einer allgemeinen Risikoampel.

Der Bericht benennt die maßgeblichen Single Points of Failure, die realistisch erreichbare Wiederanlaufzeit und die Maßnahmen, mit denen sich die größten Lücken schließen lassen.

Critical Failure Points

Die Abhängigkeiten, deren Ausfall den definierten Scope tatsächlich stoppt oder den Wiederanlauf verhindert.

Recovery Gap

Abgleich zwischen gewünschter Wiederanlaufzeit und dem, was mit den vorhandenen Ressourcen technisch realistisch ist.

Priorisierte Maßnahmen

Quick Wins, notwendige technische Absicherungen und mittelfristige Verbesserungen – nach Wirkung und Aufwand geordnet.

Einstieg

Ein kritischer Bereich reicht für den Anfang.

Der Scope kann eine einzelne Maschine, eine Linie oder eine klar definierte Produktionsfähigkeit sein. Aufwand und Festpreis werden nach einem kurzen technischen Scoping vereinbart.