Kurzzeitige Störung
Welche Systeme müssen weiterlaufen? Welche Zustände dürfen nicht verloren gehen? Wo reichen USV, Puffer und vorhandene Betriebsreserven?
Technical Resilience Check
Der Technical Resilience Check untersucht einen klar definierten Produktionsbereich unter realistischen Ausfallszenarien. Im Mittelpunkt stehen technische Abhängigkeiten, Wiederanlauf und die Frage, welche Lücke zwischen geplantem und tatsächlich möglichen Betrieb besteht.
Die Fragestellung
Ein Notstromaggregat allein beantwortet diese Frage nicht. Entscheidend ist, welche Hilfsmedien, Steuerungen, Netzwerke, Server, Lizenzen, Partner, Ersatzteile und Wiederanlaufsequenzen tatsächlich benötigt werden.
Welche Systeme müssen weiterlaufen? Welche Zustände dürfen nicht verloren gehen? Wo reichen USV, Puffer und vorhandene Betriebsreserven?
Welche Versorgungen werden kritisch? Welche Prozesse können priorisiert, reduziert oder geordnet heruntergefahren werden?
Welche Ressourcen, Ersatzteile, Lieferanten und technischen Fähigkeiten werden benötigt, um den Scope erneut belastbar in Betrieb zu bringen?
Prüffelder
Netzstrom, USV, Ersatzstrom, Druckluft, Kühlung, Wärme, Wasser und weitere für den Scope notwendige Versorgungen.
PLC, CNC, HMI, IPC, Server, Netzwerk, Engineering-Tools, Lizenzen und notwendige Kommunikationswege.
Startreihenfolge, Parameter, Prüfungen, Freigaben, Rücksetzen von Fehlerzuständen und technische Voraussetzungen für einen sicheren Wiederbetrieb.
Wer kann entscheiden, reparieren, parametrieren oder freigeben? Welche Abhängigkeiten bestehen zu Hersteller, Integrator oder Einzelpersonen?
Welche Teile sind wirklich kritisch? Welche Lagerbestände, Alternativen, Reparaturwege und realistischen Beschaffungszeiten bestehen?
Ergebnis
Der Bericht benennt die maßgeblichen Single Points of Failure, die realistisch erreichbare Wiederanlaufzeit und die Maßnahmen, mit denen sich die größten Lücken schließen lassen.
Die Abhängigkeiten, deren Ausfall den definierten Scope tatsächlich stoppt oder den Wiederanlauf verhindert.
Abgleich zwischen gewünschter Wiederanlaufzeit und dem, was mit den vorhandenen Ressourcen technisch realistisch ist.
Quick Wins, notwendige technische Absicherungen und mittelfristige Verbesserungen – nach Wirkung und Aufwand geordnet.
Einstieg
Der Scope kann eine einzelne Maschine, eine Linie oder eine klar definierte Produktionsfähigkeit sein. Aufwand und Festpreis werden nach einem kurzen technischen Scoping vereinbart.